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Ausgeruhte Menschen haben weniger Infekte

 

© Antonioguillem AdobeStock 125982757

 

Das ist doch mal eine richtig gute Nachricht. Meist sind Verhaltensweisen, die unserer Gesundheit förderlich und deshalb allgemein anerkannt und empfohlen sind, mit Aufwand oder Verzicht verbunden – wenn nicht sogar anstrengend: Kein Genussgiftkonsum (Nikotin, Alkohol), hochwertige, frische Nahrungsmittel, selbst zubereitet (kein „Fastfood“), regelmäßige Bewegung/Sport, Hygieneregeln wie regelmäßiges, gründliches Händewaschen … das alles trägt unbestritten zur Erhaltung unserer Gesundheit bei. Doch nachgewiesenermaßen existiert ein weiteres „Mittel“ zur Stärkung unseres Immunsystems, welches sehr effektiv unser körperliches und geistiges Leistungsvermögen erhält und uns hilft, Krankheitserregern Paroli bieten zu können: Der Schlaf!
Ist das nicht traumhaft? Wir erledigen die Abwehr von Viren und Bakterien (im wahrsten Sinne des Wortes) im Schlaf. Dass süßer Schlummer uns hilft, gesund zu werden und zu regenerieren, ist uns geläufig – dass er auch für die Prophylaxe von immenser Wichtigkeit ist, müssen wir dagegen erst verinnerlichen. 
Insbesondere eine Gattung der weißen Blutkörperchen, die T-Lymphozyten (sie reifen in der Thymusdrüse und arbeiten die Immunantwort betreffend eng mit den B-Lymphozyten zusammen) sind auf genügend Schlaf angewiesen, um ihrer Aufgabe, der Abwehr von Krankheitserregern, gerecht werden zu können. Die T-Zellen zeichnen sich aus durch ihre extreme Anhänglichkeit (Adhäsion); während ihrer Wanderung mit dem Blutkreislauf heften sie sich infizierten Zellen an die Fersen (sie docken an) und machen diese unschädlich. Anhand von Tests mit Probanden, von denen sich ein Teil freiwillig einem 24-stündigen Schlafentzug unterwarf, während der andere eine 8-stündige Nachtruhe einlegen durfte, wurde nachgewiesen, dass die T-Zellen durch den Schlafmangel zunehmend an Adhäsionsfähigkeit verloren haben. Die T-Zellen sind also nicht mehr in der Lage, ausreichend Krankheitserreger aus dem Verkehr zu ziehen – infolgedessen steigen die Chancen der Infektionskrankheit, sich auszubreiten. 
Zu wenig Schlaf macht uns also anfälliger für Krankheiten – wie viel Schlaf allerdings genug ist, hängt vom individuellen Bedürfnis ab; manchen Zeitgenossen reichen bereits sechs Stunden, andere benötigen zehn, um fit und widerstandsfähig zu sein und zu bleiben. Wer außerdem die eingangs erwähnten Empfehlungen beherzigt und auch in der kalten Jahreszeit für eine gute Versorgung mit Mikronährstoffen wie etwa mit Vitamin C und Magnesium sorgt, sollte unter anderem gegen Erkältungskrankheiten gut gewappnet sein. 
 
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